top of page

Neumond in der Jungfrau am 11.09.2026

11. Sept.
4 Min. Lesezeit
Neumond in der Jungfrau am 11.09.2026 – Das Tor der potenzierten Drei
Neumond in der Jungfrau am 11.09.2026 – Das Tor der potenzierten Drei

Der Neumond am 11. September 2026 in der Jungfrau verbindet für mich zwei ganz unterschiedliche Kräfte: die ordnende, analysierende und erdverbundene Qualität der Jungfrau und die schöpferische, noch nicht vollständig greifbare Kraft der 3.

In meiner Betrachtung entsteht daraus ein besonderes Bild: ein Gefäß, das bereit ist, eine starke schöpferische Energie aufzunehmen und in die Materie zu bringen.

Doch bevor wir uns dieser Verbindung widmen, möchte ich zunächst auf die Zahlen schauen, die diesen Tag für mich besonders machen.

11+9 Die Basis: Die 20 ein kosmischer Weckruf

Die 20 bildet die Basis dieser Betrachtung.

In der 20 begegnen sich die 2 und die 0. Die 2 steht für Dualität, Beziehung und das Miteinander. Die 0 öffnet dagegen einen Raum des unendlichen Potenzials.

Auch im Tarot begegnet uns die 20 als „Das Gericht“, beziehungsweise als „Die Auferstehung“.

Für mich liegt darin die Qualität eines Weckrufs.

Etwas, das bisher im Verborgenen lag, kann sichtbar werden. Unbewusste Muster können an die Oberfläche treten und wir erhalten die Möglichkeit, genauer hinzuschauen.

Der Neumond lädt uns damit ein, die alten Muster der Dualität zu betrachten und das, was uns bisher gebunden hat, bewusster wahrzunehmen.

2026 Der Schubs des Schicksals: Die 10

Zur Energie der 20 kommt die 10.

Die 10 steht im Tarot für das Rad des Schicksals. Das Rad bringt Bewegung. Es dreht sich weiter und verändert die Perspektive.

In meiner Betrachtung greift die 10 direkt in die Energie der 20 ein und schiebt sie auf eine weitere Ebene.

Dadurch bekommt dieser Neumond für mich eine besondere Dynamik: Es geht nicht nur um einen gewöhnlichen Neubeginn. Etwas kommt in Bewegung und kann uns aus einem bisherigen Kreislauf herausführen.

Die Synthese: 30 und die Kraft der 3

Aus der 20 und der 10 entsteht die 30.

Die 30 führt uns wiederum zur 3.

Nach meiner Betrachtung ist die 3 der unbewusste Schöpfungsimpuls.

Sie steht für etwas, das entstehen möchte, bevor wir es vollständig geplant oder erklärt haben. Eine Idee, ein inneres Bild, ein kreativer Impuls oder vielleicht auch etwas, für das wir zunächst noch gar keine Worte haben.

Besonders interessant ist für mich dabei die 0 hinter der 3.

Die 0 steht für das unendliche Potenzial der Quelle. Dadurch entsteht für mich das Bild einer potenzierten 3: ein Schöpfungsimpuls, der nicht aus Kontrolle oder bewusster Planung heraus entsteht, sondern aus einem größeren, noch nicht vollständig sichtbaren Raum in uns hervortritt.

An diesem Neumond können deshalb besonders viele neue Impulse in uns auftauchen.

Ideen können plötzlich da sein.

Etwas, das lange im Hintergrund gearbeitet hat, kann nach außen drängen.

Die Energie möchte erschaffen – zunächst ohne zu wissen, wie das Ergebnis aussehen wird.

Wenn die 3 auf die Doppel-Jungfrau trifft

Genau hier entsteht für mich die besondere Verbindung dieses Neumondes.

Wir haben nicht nur die Jungfrau als Zeichen des Neumondes. Sonne und Mond stehen beide in der Jungfrau. Die erdende, ordnende und filternde Qualität der Jungfrau ist damit doppelt vorhanden.

Die Sonne in der Jungfrau – das bewusste Scheinwerferlicht

Die Sonne steht für das Bewusste, für das, worauf wir unseren Blick richten.

In der Jungfrau richtet sich dieses Scheinwerferlicht auf Ordnung, Klarheit, Struktur und die Details.

Wir können genauer hinschauen:

Was funktioniert in unserem Alltag noch?

Was unterstützt uns?

Und was blockiert uns nur noch?

Die Jungfrau bringt dabei eine Fähigkeit mit, die für die Verbindung mit der 3 besonders wichtig ist: Sie kann unterscheiden, sortieren und das Wesentliche herausarbeiten.

Der Mond in der Jungfrau – das fühlende Nadelöhr

Der Mond führt uns dagegen in das Unbewusste, in unsere Instinkte und emotionalen Bedürfnisse.

Und genau hier wird die Verbindung zu meiner 3 als unbewusstem Schöpfungsimpuls besonders interessant.

Die 3 bringt zunächst einen freien, ungefilterten schöpferischen Impuls aus dem Unbewussten.

Der Mond in der Jungfrau wirkt dabei wie ein feines, filterndes Sieb.

Das Unbewusste darf sich zeigen – aber es wird nicht einfach ungeordnet nach außen getragen. Es sucht nach einer Form, die stimmig, nützlich und tragfähig ist.

Die Gefühle können nach einer Form von Sicherheit verlangen, die durch Ordnung, Klarheit und Integrität entsteht.

Die Einbettung in die 30-3

Damit entsteht für mich ein außergewöhnliches Zusammenspiel:

Die 30-3 bringt den reinen Schöpfungsimpuls aus dem unendlichen Potenzial der 0.

Sonne und Mond in der Jungfrau schaffen den Rahmen, in dem dieser Impuls Form annehmen kann.

Die schöpferische Kraft der 3 muss dadurch nicht im Chaos bleiben.

Die Doppel-Jungfrau gibt ihr einen klaren Raum.

Man könnte es sich wie eine hochpräzise Werkstatt vorstellen:

Die Werkzeuge liegen bereit, der Raum ist vorbereitet – und nun betritt die 3 als schöpferischer Impuls diese Werkstatt.

Dadurch kann etwas Neues entstehen, ohne dass wir zunächst alles kontrollieren oder bereits wissen müssen, wie das Ergebnis aussehen wird.

Die Jungfrau stabilisiert das Spielfeld.

Die 3 darf erschaffen.

Die Schöpfung braucht ein Gefäß

Vielleicht liegt genau darin eine der besonderen Qualitäten dieses Neumondes.

Eine Idee allein ist noch keine Umsetzung.

Ein schöpferischer Impuls braucht irgendwann eine Form.

Die 3 bringt die Vision, während die Doppel-Jungfrau die Fähigkeit mitbringt, zu prüfen zu ordnen und daraus etwas Greifbares entstehen zu lassen.

Es geht dabei nicht darum, den schöpferischen Impuls sofort zu begrenzen.

Vielmehr dürfen wir ihn zunächst wahrnehmen und anschließend fragen:

Was davon möchte wirklich Gestalt annehmen?

Was braucht Struktur?

Was ist wesentlich?

Und was können wir tatsächlich in die Materie bringen?

So entsteht aus dem freien Impuls der 3 und der präzisen Kraft der Jungfrau ein Raum, in dem etwas Neues beginnen kann.

Was möchte durch uns entstehen?

Für mich verbindet dieser Neumond deshalb zwei Ebenen:

Die 3 fragt: Was möchte entstehen?

Die Jungfrau fragt: Wie kann es Gestalt annehmen?

Zwischen diesen beiden Fragen liegt ein schöpferischer Raum.

Wir müssen nicht alles bereits wissen.

Wir dürfen einen Impuls zunächst wahrnehmen, ihn wachsen lassen und ihm anschließend die Form geben, die er braucht.


Vielleicht geht es gerade nicht darum, noch mehr zu planen, sondern darum, etwas wahrzunehmen, das bereits in uns begonnen hat zu entstehen.

Meine Fokus-Frage für diesen Neumond

Welcher schöpferische Impuls möchte jetzt durch uns entstehen – und welche Form dürfen wir ihm geben?

Vielleicht nehmen wir uns am 11. September einen Moment Zeit und schauen, welcher neue schöpferische Impuls in uns Raum bekommen möchte.

Was möchte durch uns entstehen?

🌑✨


Von Andrea Biersack


Mit Seelenkraft begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu mehr Bewusstsein, Selbsterkenntnis und innerer Klarheit – durch Tarot, Astrologie, Numerologie, Feng Shui und das Seelenbild.

 
 
 

Kommentare


Kontakt

Herzogsägmühler Str. 9a

86971 Peiting

​​

Tel.: +49 15257844008

yandreabil@gmail.com

​

​

© 2025 Ganzheitliche Lebensberatung. 

!

bottom of page